Aktuelles

2010

2010

31.12.2010 von Saferparty

Rückblick Street Parade 2010

19.08.2010 | von Christian Kobel

Die Street Parade 2010 ist bereits wieder Geschichte. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen involvierten Veranstaltern, Organisatoren und Behörden für die gelungene Zusammenarbeit bedanken.

Wir analysierten 56 Proben und führten mit rund 200 Personen Beratungsgespräche. Dies sind etwas weniger als letztes Jahr, was vermutlich mit dem gegen Abend schlechten Wetter und auch einer allgemein eher ruhigen Stimmung zu tun hatte.  Wie erwartet enthielt 1/4 der analysierten Proben andere oder zusätzliche psychoaktive Inhaltstoffe. Wir werden unsere Warnungen in nächster Zeit mit den Ergebnissen aktualisieren. Es wurden aber keine neuen unbekannten Substanzen festgestellt, es handelte sich dabei um Wirkstoffe, die bereits bei früheren Drug Checkings aufgetaucht sind und über die unter Warnungen bereits Informationen vorliegen.

Wir freuen uns auf die nächste Street Parade.

Streetwork an der Street Parade 2010

06.08.2010 | von Christian Kobel

Streetwork Angebote im Rahmen der Street Parade 2010
 
Auch dieses Jahr ist die Jugendberatung Streetwork der Sozialen Einrichtungen und Betriebe der Stadt Zürich im Rahmen der Street Parade aktiv. Das Angebot umfasst Informationen und Beratung zum Thema Alkohol und Partydrogen und die Möglichkeit zur Substanz-analyse.
 
Neben den Risiken infolge übermässigen Drogen-, Alkohol- und/oder Mischkonsums gibt die Jugendberatung Streetwork Drogen-konsumierenden aktuell zu bedenken, dass besonders im Rahmen des Street Parade-Weekends oft andere Substanzen als Ecstasy verkauft werden. Diese Susbtanzen sind bezüglich Wirkung und Risiken weitgehend unerforscht sind. Ähnliches gilt für den Kokainkonsum: Aktuell sind 90 Prozent der analysierten Kokainproben mit anderen psychoaktiven Substanzen gestreckt; der effektive Kokainanteil ist in den letzten Jahren stetig, auf heute rund 35 Prozent, gesunken. Bezüglich sogenannter «Legal Highs» (z.B. synthetische Cannabinoide, Research Chemicals) gehen viele Konsumentinnen und Konsumenten fälschlicherweise davon aus, dass solche als legal bezeichnete Produkte ungefährlicher sind als illegale. Dabei handelt es sich aber meist um Substanzen, die bezüglich Wirkung und Risiken gänzlich unerforscht sind. Die Risiken bei deren Konsum sind somit nicht abschätzbar.

Der Informations- und Beratungsstand der Jugendberatung Streetwork befindet sich dieses Jahr während der Street Parade ab 13 Uhr am Ende der Bahnhofstrasse anfangs Bürkliplatz. Ab 23 Uhr steht das Angebot der Jugendberatung Streetwork mit Beratung und Drug-Checking an der Lethargy Party in der Roten Fabrik zur Verfügung.

Streetwork an der Street Parade und Lethargy LAGEPLAN

Unter folgendem Link findest du Infos zu aktuellen Substanz-Tendenzen sowie weitere wichtige Gesundheitstipps

Infos Deutsch

Infos zu Research Chemicals

30.04.2010 | von Christian Holler

Aufgrund der Zunahme von Medienberichten zur Research Chemicals (RC) haben wir uns entschieden die aktuellsten Infos zu den häufigsten RC's zusammenzutragen.  

Bezüglich der Konsumsituation ist es uns wichtig festzuhalten, dass der Konsum von Research Chemicals im Raum Zürich eine Seltenheit darstellt. RC's werden nur von einem kleinen Teil der "Partydrogenkonsumenten" konsumiert. Bis zum jetzigen Zeitpunkt werden unseres Wissens RC's auch noch nicht an Partys oder auf dem Schwarzmarkt gehandelt, sondern ausschliesslich über das Internet bestellt. In sehr seltenen Fällen werden RC's, vor allem Mephedrone, auch als XTC Tabletten verkauft. Wie sich der Konsum von RC's in Zukunft entwickelt, ist schwierig vorauszusagen, wir werden diesen aber weiterhin im Auge behalten und sie gegebenenfalls über aktuelle Tendenzen informieren!
Mehr Infos unter diesem Link: Research Chemicals
 
Club Health 2010

Im Rahmen dieser Information möchten wir sie noch darauf hinweisen, dass Research Chemicals einen Schwerpunkt des Club Health Kongresses darstellen. Dieser findet vom 07. - 09. Juni 2010 in Zürich statt. Es würde uns freuen wenn sie sich für diesen, für die Schweiz, einmaligen Kongress anmelden! Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sie unter: http://www.clubhealthconference.com

snow-control.ch - ein Selbsthilfetool bei Problemen mit Kokain

20.04.2010 | von Boris Müller

snow-control.ch 

Kokain ist in der Schweiz in allen sozialen Schichten seit Jahren weit verbreitet. Als Ergänzung zu bestehenden ambulanten Therapiemöglichkeiten steht Personen mit problematischem Konsum jetzt in der Region Zürich die webbasierte Selbsthilfeoberfläche Snow Control zur Verfügung.
 
Mit Snow Control werden Betroffene angeleitet und unterstützt, die Kontrolle über den Kokainkonsum zu verbessern, Risikosituationen zu erkennen und zu vermeiden und mit dem Verlangen nach Kokain umzugehen. Snow Control wurde auf der Basis bewährter und erfolgreicher kognitiv-verhaltenstherapeutischer Methoden entwickelt. Die gewünschte Zielsetzung erfolgt individuell und selbstbestimmt.
 
Snow Control ist das erste derartige therapeutische Selbsthilfe-Instrument im Internet. Es bietet die Möglichkeit, über das Internet frühzeitig Personen zu erreichen, die herkömmlichen Behandlungsangeboten kritisch gegenüberstehen. Betroffene können Snow Control anonymisiert, ortsunabhängig, zeitlich flexibel und kostenlos in Anspruch nehmen.
 
Die Wirksamkeit von Snow Control wird in einer ersten Phase wissenschaftlich ausgewertet.
 
Snow Control wurde von der ARUD Zürich (Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen) und dem Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung Zürich (ISGF) entwickelt. Fundierte Erfahrung und Expertenwissen in der Behandlung von Personen mit problematischem Substanzkonsum und wissenschaftliche Forschungspraxis fliessen in dieser Kooperation zusammen.

Kokainkonsumenten gesucht!

09.02.2010 | von Christian Holler

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie zu den möglichen Folgen des Kokainkonsums Teilnehmer, die aktuell oder früher Kokain konsumieren oder konsumiert haben. Die Studie soll aufklären, ob der Konsum von Kokain zu Veränderungen im Verhalten und im zentralen Nervensystem führen kann.
 
Die weiblichen oder männlichen Teilnehmer sollten zwischen 18 und 60 Jahren alt sein und vornehmlich Kokain konsumieren und wenig andere illegale Substanzen. Die Teilnahme an der gesamten Studie wird mit 170 CHF entschädigt. In einigen Tests gibt es jedoch bis zu 55 CHF zusätzlich zu gewinnen. Die neuropsychologische Untersuchung dauert ca. 5-6 Stunden und kann bei Interesse nach 8 bis 12 Monaten wiederholt werden.
 
Es werden weder Kokain noch andere pharmakologisch wirksamen Substanzen im Rahmen der Studie verabreicht!
 
Es wird absolute Diskretion garantiert. Personenbezogene Daten werden weder veröffentlicht noch weitergegeben und nur anonymisiert aufbewahrt.
 
Anmeldung oder Fragen zur Studie:
Daniela Jenni, Email: daniela.jenni@bli.uzh.ch,
Tel.: 044 384 27 57 (Mo. – Mi.; 9-12 Uhr)
oder
Prof. Dr. Boris Quednow, Email: quednow@bli.uzh.ch, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Experimentelle und Klinische Pharmakopsychologie, Lenggstr. 31, Postfach 1931, 8032 Zürich.

Aktuelles

04.12.2018

DIZ Öffnungszeiten über die Feiertage

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Warnungen

Vorsicht: hochdosierte LSD-Filze

07.12.2018

Dieser Filz enthält 161.7 Microgramm LSD. Über 150 µg LSD können zu viel sein. Hohe Dosen erhöhen das Risiko selbst für erfahrene Konsumierende. Es können höchst intensive psychedelische Erlebnisse hervorgerufen werden, welche verstörend und angsteinflössend sein können. Auch paranoide Vorstellungen können vorkommen.

Mehr Infos...

Alle Warnungen

Agenda

DIZ:

Jeweils Dienstags und Freitags können im DIZ Substanzen zur Analyse abgegeben werden.

Öffnungszeiten Dienstag: 17:30 Uhr - 20:30 Uhr

Öffnungszeiten Freitag: 17:30 Uhr - 19:30 Uhr 

Öffnungszeiten Feiertage: Das DIZ bleibt vom 21. Dezember 2018 bis am 01. Januar 2019 geschlossen. Ab dem 04. Januar 2019 ist das DIZ jeweils Dienstags und Freitags wieder normal geöffnet.

Nächstes mobiles Drug-Checking:

Wird zu gegebener Zeit hier bekannt gegeben.