Aktuelles

2011

Research Chemicals - Ergänzte Betäubungsmittelliste

16.12.2011 von Saferparty

Swissmedic hat in einer kürzlich erschienenen Medienmitteilung auf die ergänzte Betäubungsmittelliste aufmerksam gemacht. Per 1. Dezember 2012 sind rund 50 Substanzen, sogenannte Research Chemicals der Betäubungsmittelgesetzgebung unterstellt.

Dies bedeutet, dass Herstellung, Handel und Anwendung illegal sind und der Strafandrohung des Betäubungsmittel-Gesetzes unterliegen. Neu auf dem Markt erscheinende Substanzen sollen in Zukunft auch schneller in die Betäubungsmittelliste aufgenommen werden können.

Link zur Medienmitteilung

Mit Research Chemicals (kurz RC, früher eher „Designer Drogen“) werden chemische psychoaktive Substanzen bezeichnet, deren molekulare Struktur Variationen von vorhandenen (illegalen) Substanzen sind oder völlig neue chemische Strukturen darstellen, deren Wirkung aber häufig bestehenden Substanzen gleicht. Neben den nun neu illegalen Substanzen, werden wohl in Zukunft auch immer wieder neue Substanzen auf den Markt kommen. Der legale Status täuscht hier Ungefährlichkeit vor, auch bei der legalen Produktion von RC’s können Fehler auftreten, es kommt zu falschen Etikettierungen und /oder die RC’s sind mit weiteren psychoaktiven Substanzen gestreckt. Ein legaler Status und der einfache Bestellweg über das Internet sagen somit nichts über die Gefährlichkeit dieser Substanzen aus. Die meisten Research Chemicals sind weitgehend unerforscht, über Wirkungen und vor allem (langfristige) Risiken sind nur sehr wenige Fakten bekannt. Beim Konsum von RC’s ist man somit auch immer „Versuchskaninchen“, umso wichtiger ist es, grundlegende Safer Use Regeln zu beachten.

Safer Use Regeln
- Beachte Set, Setting und Drug/Dosis  
- Substanz analysieren lassen
- Antesten = kleine Mengen konsumieren, Wirkung abwarten
- Bei ausbleiben der Wirkung nicht nachspicken
- Kein Mischkonsum mit anderen Substanzen  Link zu RC Infoblatt

Link zu RC Infoblatt

Take Over Controll: Du bestimmst was, wann, wieviel.

30.11.2011 von Saferparty

Das Gruppenangebot, welches Kontrolle in deinen Konsum bringt.
Der Konsum von stimulierenden und bewusstseinserweiternden Substanzen, wie Beispielsweise XTC, Kokain oder Speed sind Teil unserer Gesellschaft. Oft werden diese Substanzen in der Freizeit bzw. im Ausgang konsumiert mit wenigen Auswirkungen auf das normale Leben. Doch was passiert, wenn der Konsum aus den Rudern läuft, er zunehmend Einfluss auf den Alltag hat?

Gruppenangebot
Take Over Control ist ein gruppentherapeutisches Angebot für Konsumentinnen und Konsumenten aller Arten synthetischer Drogen, welche etwas an ihrem Konsum verändern möchten und orientiert sich am KISS Prinzip (KISS = Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum). Unter Leitung von erfahrenen Ärzten und Sozialarbeitern werden die für eine Standortbestimmung und für die Festlegung der individuellen Zielsetzungen notwendigen Informationen vermittelt und neue Verhaltensstrategien erarbeitet. Wir bieten einen professionellen Rahmen, um den eigenen Konsum zu überdenken, sich eventuellen Problemen bewusst zu werden und es werden Strategien entwickelt diese Probleme zu lösen.

Mehr Infos zum Angebot

Gruppengrösse Mindestens 3 und maximal 15 Teilnehmende pro Gruppe.

Kosten Die Kosten werden von der Grundversicherung der Krankenkassen übernommen. Für Selbstzahler beträgt der Preis für Take Over Control gesamthaft Fr. 350.-.

Zeit und Dauer Take Over Control findet in 100-Minuten-Kursenheiten jeweils Donnerstags während acht Wochen statt und ist eine Kooperation des Gain der Arud und des Drogeninformationszentrums DIZ der Jugendberatung Streetwork.

Beginn Donnerstag, 27. Oktober 2011, 17:30 Uhr

Kursort DIZ (zentrale Lage beim Hauptbahnhof Zürich), im 3. Stock, Konradstrasse 1, 8005 Zürich

2011

29.11.2011 von Saferparty

Rückblick Street Parade 2011

18.08.2011 | von Christian Kobel

Die 20. Street Parade ist bei traumhaftem Wetter über die Bühne gegangen und wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen involvierten Veranstaltern, Organisatoren und Behörden für die gelungene Zusammenarbeit bedanken.

An unseren beiden Standorten am Bürkliplatz und abends an der Lethargy nahmen mehrere hundert Personen unser Info- und Präventionsangebot in Anspruch. Die anwesenden Mitarbeiter/innen führten mit rund 140 Personen ein längeres Beratungsgespräch und im Labor wurden insgesamt 68 Substanzen analysiert. Erfreulich war, dass die BesucherInnen der Street Parade von sich aus z.B. nach Gehörschutz fragten und die Anzahl der Spitaleinweisungen gegenüber 2010, trotz grösserer Besucherzahl, abnahm. Wie erwartet enthielten viele der analysierten Proben psychoaktive Stoffe, vor denen die Konsumenten gewarnt werden mussten. Bei 42% der analysierten Proben wurden andere als deklariert oder zusätzliche psychoaktive Inhaltstoffe festgestellt. Bei allen Kokainproben wurde mindestens ein psychoaktives Streckmittel analysiert. Ausser Dimethylterephthalat, einem Grundstoff für die Produktion von PET Flaschen, welches in einer Kokain Probe analysiert worden ist, handelte es sich dabei um Wirkstoffe, die bereits bei früheren Drug Checkings aufgetaucht sind und über die unter Warnungen bereits Informationen vorliegen. Wir werden unsere Warnungen in nächster Zeit mit den Ergebnissen aktualisieren.

Unter diesem Link kann man sich den Schweiz Aktuell Bericht über das Drug Checking an der Street Parade und im DIZ ansehen: Schweiz Aktuell Bericht
Wir freuen uns auf die nächste Street Parade.

Bei grosser Hitze Gefahr von Dehydration

12.08.2011 | von Christian Kobel

Am Street Parade - Samstag werden 27 ° C erwartet. Bei heissem Wetter führt schon normales Schwitzen zur Dehydration des Körpers. Tanzen, Alkoholkonsum, Energy Drinks und/oder der Konsum psychoaktiver Substanzen (welche die Körpertemperatur erhöhen) trocknen den Körper zusätzlich aus. Besonders problematisch ist der Mischkonsum, vor allem wenn leistungssteigernde (z.B. Kokain) und dämpfende Substanzen (z.B. Alkohol) gleichzeitig eingenommen werden oder wenn XTC in hohen Dosen eingenommen wird.

Bei Personen mit Kreislaufproblemen und erhitztem Körper soll darauf geachtet werden, dass sie genügend Wasser trinken und sich an einem kühlen Ort im Schatten aufhalten. Bei Überhitzung (Anzeichen: Schwindel, Kopfweh und Übelkeit) sind die Betroffenen unverzüglich der Sanität zu übergeben.

Streetwork an der Street Parade

05.08.2011 | von Christian Kobel

Streetwork Angebote im Rahmen der Street Parade 2011
Auch dieses Jahr ist die Jugendberatung Streetwork der Sozialen Einrichtungen und Betriebe der Stadt Zürich im Rahmen der Street Parade aktiv. Das Angebot umfasstInformationen und Beratungzu psychoaktiven Substanzen und Drug Checking.

Der Informations- und Beratungsstand (inkl. Drug Checking)der Jugendberatung Streetwork befindet sich dieses Jahr während der Street Parade ab 13 Uhr am Ende der Bahnhofstrasse anfangs Bürkliplatz. Ab 23 Uhr steht das Angebot der Jugendberatung Streetwork mit Beratung undDrug Checking an der Lethargy Party in der Roten Fabrik zur Verfügung.

Infostände und Drug CheckingLAGEPLAN

Mehr Infos und aktuelle Substanz-Trends unter diesem LINK

Wir wünschen allen viel Spass an der Street Parade und wir freuen uns, euch an unseren Infoständen begrüssen zu dürfen.

saferparty.ch auf Facebook

05.08.2011 | von Christian Kobel

Seit einiger Zeit ist saferparty.ch auch auf Facebook vertreten. Du findest auf unserer Facebook-Seite die neuesten Substanz-Warnungen und Infoszu unseren Drug Checking Angeboten. Wenn du also eh schon viel auf Facebook unterwegs bist, dann besuch uns doch auf unserem Profil.
www.facebook.com/saferparty

Thema - Badesalz und Dünger als Wahnsinns-Drogen

20.07.2011 | von Alex Bücheli

Die aktuellen Berichte zum Thema Badesalz und Dünger als „Wahnsinns-Drogen“ veranlassen uns, dazu Stellung zu nehmen. Bei diesen Produkten lassen sich zwei Hauptrisiken definieren, das grösste Risiko stellt der mangelnde Wissenstand der Konsumenten bezüglich Wirkung, Risiken und Langzeitfolgen dieser neuen Substanzen dar! Ausserdem ist problematisch, dass solche Produkte unter dem Sammelbegriff Dünger oder Badesalz verkauft werden, ohne dass die genaue Zusammensetzung deklariert wird. Aktuelle Analyseresultate zeigen, dass es sich bei diesen Produkten oft um ein Gemisch verschiedener Substanzen handelt, dies erhöht das Risiko infolge Mischkonsums. Da die Wirkungen und Risiken bei diesen neuen Produkten meist unbekannt sind, machen sich die Konsumenten zu Versuchskaninchen. Legal bedeutet somit nicht ungefährlich! Wer trotzdem solche Produkte konsumiert, sollte sich sorgfältig informieren und wenn möglich die Substanz testen lassen.

Mehr Informationen zu Research Chemicals unter diesem Link

Probanden für Kokainstudie gesucht

13.05.2011 | von Christian Kobel

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine momentan laufende Studie zu den möglichen Folgen des Kokainkonsums noch Teilnehmer, die Kokain konsumieren oder konsumiert haben. Die Studie soll aufklären, ob der Konsum von Kokain zu Veränderungen im Verhalten und im zentralen Nervensystem führen kann.
Die weiblichen oder männlichen Teilnehmer sollten zwischen 18 und 60 Jahren alt sein und vornehmlich Kokain konsumieren und wenig andere illegale Substanzen. Die Teilnahme an der gesamten Studie wird mit 170 CHF entschädigt. In einigen Tests gibt es jedoch bis zu 55 CHF zusätzlich zu gewinnen. Die neuropsychologische Untersuchung dauert ca. 5-6 Stunden und kann bei Interesse nach 8 bis 12 Monaten wiederholt werden.
Es werden weder Kokain noch andere pharmakologisch wirksamen Substanzen im Rahmen der Studie verabreicht!
Es wird absolute Diskretion garantiert. Personenbezogene Daten werden weder veröffentlicht noch weitergegeben und nur anonymisiert aufbewahrt.
Anmeldung oder Fragen zur Studie:
Daniela Jenni, Email: daniela.jenni@bli.uzh.ch,
Tel.: 044 384 27 57 (Mo. – Mi.; 9-12 Uhr)
oder
Prof. Dr. Boris Quednow, Email: quednow@bli.uzh.ch, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Experimentelle und Klinische Pharmakopsychologie, Lenggstr. 31, Postfach 1931, 8032 Zürich.

Wir testen wieder!!!

21.04.2011 | von Christian Kobel

Wir können wieder mobile Drug Checkings durchführen. Das nächste wird an der Raketen Party im Hive am Samstag 30. April 2011 stattfinden.

DIZ über Ostern

13.04.2011 | von Christian Kobel


Bei Proben, die am Di 19. April 2011 im DIZ abgegeben werden, stehen die Resultate aufgrund der Feiertage erst am darauf folgenden Dienstag zu Verfügung.

LSD-Forscher im Interview

16.03.2011 | von Boris Müller


David Nichols ist einer der berühmtesten LSD-Forscher. Er erzählt, wie Drogenhändler seine Arbeit missbrauchen – mit tödlichen Folgen. Und warum Halluzinogene trotzdem besser sind als ihr Ruf.

zum Artikel

Mobile Drug Checkings 2011

25.02.2011 | von Christian Kobel


Aufgrund der unsicheren Budgetlage der Stadt Zürich, werden wir frühestens ab April 2011 wieder vor Ort am testen sein. Sobald wir genaue Daten haben, werden wir diesehier bekannt geben.

Aktuelles

04.12.2018

DIZ Öffnungszeiten über die Feiertage

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Warnungen

Vorsicht: hochdosierte LSD-Filze

07.12.2018

Dieser Filz enthält 161.7 Microgramm LSD. Über 150 µg LSD können zu viel sein. Hohe Dosen erhöhen das Risiko selbst für erfahrene Konsumierende. Es können höchst intensive psychedelische Erlebnisse hervorgerufen werden, welche verstörend und angsteinflössend sein können. Auch paranoide Vorstellungen können vorkommen.

Mehr Infos...

Alle Warnungen

Agenda

DIZ:

Jeweils Dienstags und Freitags können im DIZ Substanzen zur Analyse abgegeben werden.

Öffnungszeiten Dienstag: 17:30 Uhr - 20:30 Uhr

Öffnungszeiten Freitag: 17:30 Uhr - 19:30 Uhr 

Öffnungszeiten Feiertage: Das DIZ bleibt vom 21. Dezember 2018 bis am 01. Januar 2019 geschlossen. Ab dem 04. Januar 2019 ist das DIZ jeweils Dienstags und Freitags wieder normal geöffnet.

Nächstes mobiles Drug-Checking:

Wird zu gegebener Zeit hier bekannt gegeben.