Aktuelles

2020

Informationen zu synthetischen Cannabinoiden

17.09.2020 von Saferparty

Ausführliche Informationen zu synthetischen Cannabinoiden, deren Wirkmechanismen, Risiken sowie Safer-Use-Hinweise findet ihr jetzt auf unserer Webseite.

Auswertungsbericht zu synthetischen Cannabinoiden im DIZ in Zürich

10.09.2020 von Saferparty

Seit Anfang 2020 werden im Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (DIZ) vermehrt Cannabisproben analysiert, von denen die Konsumierenden glaubten, sie seien mit synthetischen Cannabinoiden versetzt worden. Das DIZ hat Zahlen aus dem Drug Checking von Januar bis August ausgewertet und in einem Bericht publiziert.

Ab 1.Oktober können aufgrund der hohen Nachfrage einmal pro Woche (Donnerstag von 18.00-20.00 Uhr) insgesamt 10 Cannabisproben im DIZ zur Analyse abgegeben werden. Das Angebot ist anonym und kostenlos.

Den vollständigen Bericht findet ihr hier...

 

 

Faktenblatt Freizeitdrogenkonsum

03.09.2020 von Saferparty

Was sind die Konsumrealitäten von Freizeitdrogenkonsumierenden, welche Drug Checking oder Nightlife-Präventionsangebote in Anspruch nehmen? 

Alle, die schon Mal unseren Nightlife- und Freizeitdrogen Fragebogen ausgefüllt haben und sich gefragt haben, was eigentlich genau mit den erhobenen Daten passiert; hier erhält ihr einen guten Überblick.

Let's talk about sex and drugs Züri

21.08.2020 von Saferparty

Sei dabei am nächsten Let's talk!

 

Mehr Infos unter: https://www.facebook.com/events/1378980582492120/

Jahresrückblick Saferparty.ch 2019 / LSD

06.08.2020 von Saferparty

2019 wurden im Drogeninformationszentrum Zürich (DIZ) und an den mobilen Drug-Checkings 211 LSD-Proben zur Analyse abgegeben. Davon wurden 130 Proben in Form von Filzen abgegeben. Dabei enthielten die analysierten LSD-Filze durchschnittlich 98.2 µg LSD Tartrat, was einer Zunahme von 15.5 µg im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

In der folgenden Grafik ist die Durchschnittsgehalt der getesteten Filze seit 2010 zu entnehmen.

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Bemerkenswert im Zusammenhang mit LSD-Filzen ist, dass die Filze auch im letzten Jahr mit einem wesentlich höheren Gehalt deklariert wurden, als bei der Analyse festgestellt werden konnte. Dies bedeutet, dass viele Konsumierende davon ausgehen, dass Sie wesentlich höhere Dosen konsumieren, als Sie tatsächlich zu sich nehmen. Im Durchschnitt wurden die Filze 2019 mit rund 160 µg deklariert, effektiv wurden knapp 100 µg detektiert.

Überdurchschnittlich zugenommen hat die Anzahl im letzten Jahr abgegebenen flüssigen Proben. Die Zunahme ist vermutlich vorallem auf das vermehrt vorkommende Microdosing zurückzuführen.

Die detaillierte Auswertung der LSD-Proben 2019 findet ihr hier...

Jahresrückblick Saferparty.ch 2019 / Amphetamin

04.08.2020 von Saferparty

Amphetamin, umgangssprachlich bekannt als «Speed», wurde letztes Jahr im DIZ und an den mobilen DrugCheckings 297 Mal analysiert.

Dies entspricht einem Rückgang von rund 100 getesteten Proben im Vergleich zum Vorjahr. Der Durchschnittsgehalt ist im letzten Jahr weiter angestiegen. Gleichzeitig haben wir etwas weniger unerwartete Substanzen und Streckmittel festgestellt. Weiterhin sind aber immer noch 64 % der Proben mit mindestens einer unerwarteten paharmakologisch wirksamen Substanz gestreckt.

Neben den bekannten Nebenwirkungen und dem psychischen Abhängigkeitspotential von Amphetaminen, stellen vor allem der stark variierende Amphetamingehalt, die Syntheseverunreinigungen und die pharmakologisch wirksamen Streckmittel ein Gesundheitsrisiko dar.

Die detaillierte Auswertung der Amphetaminproben findet ihr hier...

 

 

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Harm Reduction - Drogen an schwulen und queeren Partys

02.08.2020 von Saferparty

Warum werden Drogen konsumiert? Was sind die Risiken? Wie gehen wir damit verantwortungsvoll um? Wie reagieren wir bei einer Überdosierung? Wie wirken wir präventiv?

Samstag, 22. August 2020
14 – 18 Uhr
Rote Fabrik, Clubraum, Seestrasse 395, 8038 Zürich

Weitere Infos zum Programm und alle Angaben zur obligatorischen Anmeldung findet ihr hier:

https://drgay.ch/safer-clubbing

Jahresrückblick Saferparty.ch 2019 / MDMA

30.07.2020 von Saferparty

Letztes Jahr wurden 217 Ecstasy-Tabletten analysiert. Seit 2011 werden vermehrt hoch (>120mg MDMA) und extrem hoch dosierte Ecstasy-Tabletten (>200 mg MDMA) analysiert. Bei über 80% der gesteteten Proben wurden aus diesem Grund Warnungen zu den Proben veröffentlicht. Solch hohe Dosierungen können zu Überhitzung, Dehydration und Herz-Kreislauf-Überbelastungen führen. 2019 betrug der Durchschnittsgehalt der getesteten Ecstasy-Tabletten, welche MDMA enthielten, 176.8 mg MDMA. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Durchschnittgehalt weiter gestiegen.

Kristallines / pulverförmiges MDMA wurde 2019 207 Mal analysiert. Neben den MDMA-typischen Nebenwirkungen besteht beim Konsum von MDMA das Risiko der Einnahme unerwarteter Substanzen (Falschdeklarationen) und Syntheseverunreinigungen.

Die detaillierte Auswertung der Ecstasy-Tabletten und der pulverförmigen / kristallinen MDMA-Proben findet ihr hier...

 

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Jahresrückblick Saferparty.ch 2019 / Kokain

28.07.2020 von Saferparty

Im letzten Jahr wurden im DIZ und an den mobilen DrugChekings 998 Proben mit Kokain analysiert. Der Wirkstoffgehalt ist auch im letzten Jahr weiter gestiegen und die Anzahl Proben, die mit weiteren pharmakologisch wirksamen Substanzen verunreinigt waren, hat etwas abgenommen. Trotzdem sind immer noch über 30% der Proben mit pharmakologisch wirksamen Substanzen gestreckt.

Die Kokainauswertung für das Jahr 2019 mit allen Details findet ihr hier…

Neben den bekannten Nebenwirkungen und dem psychischen Abhängigkeitspotential von Kokain bedeutet das nach wie vor häufige Auftreten von pharmakologisch wirksamen Streckmitteln, vor allem für regelmässig Konsumierende, ein schwer abschätzbares Gesundheitsrisiko. Dabei handelt es sich weniger um akute Nebenwirkungen, sondern in erster Linie um Langzeitfolgen. Neben den pharmakologisch wirksamen Streckmitteln stellt der stark schwankende Kokaingehalt ein oft unterschätztes Konsumrisiko dar.

Die Entwicklung des Kokaingehaltes im Vergleich mit den Vorjahren findet ihr hier...



Jahresrückblick Saferparty.ch 2019 / Getestete Substanzen

24.07.2020 von Saferparty

Im DIZ und an den mobilen Drug-Checkings in Zürich wurden 2019 insgesamt 2280 Proben zur Analyse abgegeben. Am häufigsten wurden Stimulanzien wie KokainAmphetamin oder MDMA getestet. Neben weiteren bekannten Substanzen wie LSDMethamphetaminKetamin und Heroin tauchten aber auch immer wieder eher exotische Substanzen wie 4-FA, 5-MeO-MIPT oder MDA auf.

Folgende Grafik zeigt die Verteilung der im 2019 analysierten Substanzen im DIZ und an den mobilen Drug Checkings auf. 

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In der nächsten Grafik sind die Unterschiede zwischen mobilem Drug-Checking und DIZ bezüglich der abgegebenen Substanzen ersichtlich. So ist z.B. im DIZ der Anteil an Kokain signifikant höher als beim mobilen Drug-Checking. Bei den mobilen Drug-Checkings werden dafür verhältnismässig mehr Ecstasy-Tabletten und MDMA-Pulver analysiert.

 

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Ecstasy/MDMA-Konsumenten als Studienteilnehmer gesucht

23.07.2020 von Saferparty

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie zu den möglichen Folgen des Substanzkonsums Teilnehmer, die regelmässig Ecstasy/MDMA konsumieren. Ziel der Studie ist es, die Impulskontrolle und die soziale Wahrnehmung, sowie neurochemische Prozesse von Ecstasy-Konsumenten zu untersuchen.

Mehr Infos findest du hier...

tl_files/images/download/file/aktuelles 2019/MDMAStudie_Flyer_Vorderseite.jpg

Jahresrückblick Saferparty.ch / Substanzauswertungen 2019

15.07.2020 von Saferparty

In den nächsten Wochen werden wir in einer losen Serie einen kleinen Rückblick zum Substanztesting im Jahr 2019 geben.

Als Startschuss zum Jahresrückblick werden heute die Substanzauswertungen 2019 veröffentlicht. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt noch die wichtigsten Erkenntnisse zu einzelnen Substanzen zusammenfassen. 

Die Berichte zu den Substanzauswertungen sind hier zu finden:

Jahresauswertung Kokain 2019

Jahresauswertung MDMA / XTC 2019

Jahresauswertung Amphetamin 2019

Jahresauswertung LSD 2019

Kokain Auswertung 2. Quartal 2020

10.07.2020 von Saferparty

Im zweiten Quartal 2020 (April bis Juni) wurden im Drogeninformationszentrum (DIZ) in Zürich 115 als Kokain deklarierte Proben zur Analyse abgegeben. Da das Drogeninformationszentrum (DIZ) im zweiten Quartal 2020, aufgrund der ausserordentlichen Situation (Covid-19), während fünf Wochen geschlossen blieb, konnten vergleichsweise weniger Proben zur Analyse abgegeben werden.

Risikoeinschätzung: Der Konsum von Kokain birgt grundsätzlich Risiken und Nebenwirkungen. Dazu gehören Schlafstörungen, Gereiztheit, Aggressivität, Angst- und Wahnzustände, Depression. Darüber hinaus besteht ein grosses Risiko für eine psychische Abhängigkeit! Hinzu kommt ein schwer abschätzbares Gesundheitsrisiko durch das häufige Auftreten von pharmakologisch wirksamen Streckmitteln. Dabei handelt es sich weniger um akute Nebenwirkungen, sondern vor allem um Langzeitfolgen.
Neben den oft vorkommenden Streckmittel stellt auch der stark schwankende Kokaingehalt ein oft unterschätztes Konsumrisiko dar; je höher der Kokaingehalt, desto grösser die Gefahr für eine Überdosierung. Kokain führt in hohen Dosen zu einer starken Belastung für den Herz-Kreislauf und kann unter gewissen Umständen und körperlichen Voraussetzungen einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen.

Wirkstoffgehalt: Im zweiten Quartal 2020 betrug der durchschnittliche Wirkstoffgehalt  83.3 % Kokain*HCl. Der Wirkstoffgehalt der analysierten Kokainproben variierte stark und lag zwischen 17.4 % und 97.8 % Kokain*HCl. Die ausserordentliche Situation (Covid-19) und die damit verbundenen Massnahmen wie Grenzschliessungen, systematische Grenzkontrollen und Reiseverbote hatten bis anhin keinen Einfluss auf die Zusammensetzung des im DIZ analysierten Kokains.

Pharmakologisch wirksame Streckmittel: Bei Kokain handelt es sich oftmals um ein Gemisch aus Kokain und einem oder mehreren Streckmitteln. Ein Teil dieser Streckmittel ist pharmakologisch nicht relevant (z. B. Laktose, Stärke, Zellulose). Diese haben folglich keine zusätzlichen psychischen und/oder physischen Auswirkungen bei der Konsumation. Häufig werden die Streckmittel jedoch so gewählt, dass ein höherer Wirkstoffgehalt vorgetäuscht und/oder eine Wirkungsverstärkung/ -verlängerung hervorgerufen wird.

Im zweiten Quartal 2020 waren 27.0 % aller Kokainproben, welche im DIZ zur Analyse abgegeben wurden, mit mindestens einer pharmakologisch wirksamen Substanz gestreckt. Am Häufigsten wurde Levamisol (25.2 % der Proben) analysiert. Vergleichsweise selten wurden Lokalanästhetika (3.5 %) und Koffein (1.7 %) analysiert. Phenacetin wurde im 2. Quartal 2020 keines analysiert.

Grafik 1 zeigt die Verteilung der analysierten Kokainproben im zweiten Quartal 2020

Die detaillierte Quartalsauswertung gindet ihr hier...

COVID-19 und Freizeitdrogenkonsum: Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Konsumverhalten und den illegalen Drogenmarkt

06.07.2020 von Saferparty

Von Mitte April 2020 bis Ende Mai 2020 hat Infodrog in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachstellen Freizeitdrogenkonsumierende befragt, welche Auswirkungen die COVID-19-Pandemie auf ihr Konsumverhalten und den Drogenmarkt hat.

  • Insgesamt haben sich 604 Personen an der Umfrage beteiligt.
  • Im Befragungszeitraum galt ein Veranstaltungsverbot. Aus diesem Grund sank auch der Konsum von Substanzen, die bevorzugt in diesem Setting konsumiert werden (z. B. Stimulanzien wie MDMA oder Amphetamin).
  • Gleichzeitig kam es bei den Befragten relativ häufig zu einer Konsumverlagerung hin zu Alkohol, Cannabis und Tabak.
  • Beim Kauf von illegalen Substanzen erwarb rund ein Viertel der Befragten grössere Mengen auf einmal, vermutlich aus Angst, dass der illegale Drogenmarkt während der Corona-Pandemie kollabieren könnte.
  • Der grösste Teil der befragten Personen nahm keine Preisveränderungen auf dem illegalen Drogenmarkt wahr oder konnte dazu keine Angaben machen.
  • Der Drogenmarkt hat sich, gemäss den Einschätzungen der Befragten, trotz Msssnahmen wie bspw. Grenzschliessungen und systematische Grenzkontrollen, nur wenig verändert. Die Qualität bzw. der Reinheitsgrad von illegalen Substanzen scheint zumeist stabil geblieben zu sein, z.T. wurde von einer Verknappung des Angebotes oder einer Reduktion der Auswahl berichtet.   
  • Rund 40% planten während der Pandemie ihren Konsum insgesamt zu reduzieren.
  • Rund die Hälfte der Befragten gab an, dass die COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen einen negativen Einfluss auf ihr Wohlbefinden hatten. Ein Viertel stellte dagegen einen positiven Einfluss fest.

Den detaillierten Bericht findet ihr hier...

Neue Ketamin-Studie der Universität Cambridge

25.06.2020 von Saferparty

Forschende der Universität Cambridge untersuchten mittels Elektroenzephalographie (EEG) die Reaktion von Ketamin bei 12 Schafen. Elektroenzephalographie (EEG) ist eine Methode, welche in der neurologischen Forschung eingesetzt wird und die elektrische Aktivität im Gehirn misst.

Die Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen kamen zur Erkenntnis, dass nach der intravenösen (gespritzt) Zufuhr von 24 mg/kg Ketamin bei einigen Schafen die Gehirnaktivität für mehrere Minuten vollständig aussetzte. Dieses Phänomen ist wahrscheinlich eine Erklärung für das bis anhin rätselhafte "K-Hole". Dieser Zustand kann mit Nahtod-Erfahrungen verglichen werden und wird von vielen Konsumierenden als Zustand des Vergessens beschrieben. 

Die vollständige Studie (auf Englisch) findet ihr hier...

Global Drug Survey - Special Edition on Covid-19

17.06.2020 von Saferparty

Beteilige dich an der weltweiten Befragung zu Substanzkonsum im Zusammenhang mit Covid-19.

Hier gehts zur Umfrage... 

Drug-Checking Angebot in Olten

11.06.2020 von Saferparty

Die Suchthilfe Ost lanciert in Zusammenarbeit mit der Stiftung CONTACT Mitte Juni in Olten für sechs Monate ein Drug-Checking-Pilotprojekt – das erste solche Angebot im Raum Mittelland.

Das Drug-Checking-Angebot in Olten richtet sich an Erwachsene, die psychoaktive Substanzen konsumieren. Drug-Checking umfasst eine chemische Substanzanalyse und eine persönliche Beratung und ist darauf ausgerichtet, der schwer zugänglichen Gruppe von Freizeitdrogenkonsumierenden Zugang zu präventiven und schadensmindernden Angeboten zu ermöglichen. Ziel des ambulanten Drug-Checking-Angebots ist es, Menschen darin zu unterstützen, einen risikoarmen Umgang mit sogenannten Partypillen, bewusstseinverändernden Pulvern oder Tropfen zu finden.

Mehr Infos...

DIZ auch freitags wieder geöffnet!

26.05.2020 von Saferparty

Diesen Freitag, den 29.05.2020, geht's wieder los! Du kannst nun wieder jeden Dienstag und Freitag Substanzen zur Analyse abgeben. Bitte beachte die provisorischen Öffnungszeiten und den angepassten Ablauf. Alle Infos findest du im Text unterhalb oder unter: https://saferparty.ch/DIZ.

Das DIZ Provisorium befindet sich an der Wasserwerkstrasse 17, 8006 Zürich (neben Dynamo Jugendkulturhaus). 

Angepasste Öffnungszeiten und Ablauf des Drogeninformationszentrums DIZ während Corona-Krise

19.05.2020 von Saferparty

Das Drogeninformationszentrum DIZ in Zürich ist seit dem 14. April 2020 jeden Dienstag geöffnet. Jeweils von 16:00 – 19:00 Uhr.

Ab dem 29. Mai 2020 hat das DIZ auch wieder jeden Freitag geöffnet. Jeweils von 17:00 - 19:00 Uhr.

Bitte beachte unbedingt folgende Hinweise:

Achtung! Das DIZ Provisorium befindet sich an der Wasserwerkstrasse 17, 8006 Zürich (neben Dynamo Jugendkulturhaus).

Du kannst dich jeweils am Montag (14:00 -17:00 Uhr) und Dienstag (14:00 -18:30 Uhr) der gleichen Woche telefonisch für einen Termin am Dienstagabend anmelden!

Du kannst dich jeweils am Donnerstag (14:00-17:00 Uhr) und am Freitag (14:00-16:00 Uhr) der gleichen Woche telefonisch für einen Termin am Freitagabend anmelden.

Dies geschieht anonym; wir vereinbaren mit dir ein Zeitfenster und ein Kennwort (das Kennwort wird vor dem Einlass ins DIZ von den Mitarbeiter*innen abgefragt). Anmeldung unter Tel.: 044 415 76 46

Ohne telefonische Anmeldung und Bekanntgabe des Kennwortes keine Analyse!

Es ist wichtig, dass du pünktlich zum vereinbarten Termin vor Ort bist. Wenn du zu spät erscheinst, kannst du deine Probe nicht mehr zur Analyse abgeben.

Bitte halte die Anweisungen des Bundesrates, des Bundesamtes für Gesundheit und der DIZ Mitarbeiter*innen bzgl. den Regeln zum Social Distancing ein.

Solltest du zu früh sein, dann warte bitte nicht direkt vor dem Gebäude, damit es keine Ansammlung von Personen gibt.

Das Analyse Resultat wird dir wie bis anhin am Freitag von 16:00-18:00 Uhr telefonisch oder per E-Mail mitgeteilt (die Zeiten können aufgrund von Engpässen im Transportwesen ändern).

Vor Ort werden wir wenig Zeit für Beratungen haben. Für längere Beratungen wende dich doch gerne telefonisch oder per Mail an info@saferparty.ch.

Informationen zu was und wie getestet wird findest du hier: www.saferparty.ch und https://www.saferparty.ch/tl_files/images/download/file/aktuelles%202017/Quantifizierbare%20Substanzen_Ende2016.pdf

Befragung: Covid-19 und die Auswirkungen auf den Substanzkonsum

17.04.2020 von Saferparty

Wir möchten besser verstehen, wie die Corona-Pandemie/ COVID-19 den Konsum psychoaktiver Substanzen und den illegalen Markt in der Schweiz beeinflusst. Ein kurzer, anonymer Fragebogen soll uns dabei helfen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert max. 10 Minuten. Deine Antworten helfen, dass Konsumierende von psychoaktiven Substanzen in diesen unsicheren Zeiten mit aktuellen Informationen versorgt werden können, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

https://de.surveymonkey.com/r/N223KML

Schweizer Suchtpanorama 2020

11.02.2020 von Saferparty

Sucht: Die Produktevielfalt überfordert den Staat

Wer Alkohol und Tabak konsumieren will, wer illegale Drogen oder psychoaktive Medikamente sucht, steht vor einem fast unüberschaubaren Angebot – das häufig auch aggressiv beworben wird. Die Produkte sind in verschiedenen Konsumformen verfügbar, zum Rauchen, Dampfen, Schnupfen, Kauen, Schlucken oder Einreiben. Auch die Auswahl an Video- oder (Online-)Geldspielen wächst und ist kaum mehr überblickbar. Ob legal oder illegal, Produkte mit Suchtpotenzial sind oft rund um die Uhr und meist leicht erhältlich.

Doch es stellen sich etliche gesundheitliche und rechtliche Fragen. Sucht Schweiz appelliert an Politik und Behörden, das Steuer zu übernehmen und dort regulierend einzugreifen, wo die Gesundheit der Konsumierenden auf dem Spiel steht (Quelle: Sucht Schweiz).

Hier der vollständige PDF Bericht von Sucht Schweiz.

Mobiles Drug-Checking im Kosmos

21.01.2020 von Saferparty

Am Samstag, den 25. Januar 2020, sind wir mit unserem mobilen Labor und unserem Beratungsstand an der subsTANZ im Kosmos. Kommt vorbei um eure Pillen, Pulver und Filze analysieren zu lassen. Wie immer anonym und kostenlos!

Kokain Auswertung 4. Quartal 2019

15.01.2020 von Saferparty

Im vierten Quartal 2019 (Oktober bis Dezember) wurden im Drogeninformationszentrum (DIZ) und bei den mobilen Drug-Checkings 219 als Kokain deklarierte Proben zur Analyse abgegeben.

Risikoeinschätzung: Der Konsum von Kokain birgt grundsätzlich das Risiko starker gesundheitsgefährdender Nebenwirkungen (Schlafstörungen, Gereiztheit, Aggressivität, Angst- und Wahnzustände, Depression etc.) sowie ein grosses Risiko einer psychischen Abhängigkeit! Hinzu kommt ein schwer abschätzbares Gesundheitsrisiko durch das häufige Auftreten von pharmakologisch wirksamen Streckmitteln. Dabei handelt es sich weniger um akute Nebenwirkungen, sondern vor allem um Langzeitfolgen.

Neben den oft vorkommenden Streckmitteln stellt auch der stark schwankende Kokaingehalt ein oft unterschätztes Konsumrisiko dar; je höher der Kokaingehalt, desto grösser die Gefahr einer Überdosierung. Kokain führt in hohen Dosen zu einer starken Belastung für den Herz-Kreislauf und kann unter gewissen Umständen und körperlichen Voraussetzungen einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen. Kokain Safer Use.

Wirkstoffgehalt: Der durchschnittliche Wirkstoffgehalt der im DIZ und bei den mobilen Drug-Checkings getesteten Kokainproben betrug im vierten Quartal 2019 76.0 % Kokain*HCl. Der Wirkstoffgehalt der analysierten Kokainproben variierte stark und lag zwischen 0.3 % und 96.8 % Kokain*HCl.

Pharmakologisch wirksame Streckmittel: Bei Kokain handelt es sich oftmals um ein Gemisch aus Kokain und einem oder mehreren Streckmitteln. Ein Teil dieser Streckmittel ist pharmakologisch nicht relevant (z. B. Laktose, Stärke, Zellulose). Diese haben keine zusätzlichen psychischen und/oder physischen Auswirkungen bei der Konsumation. Häufig werden die Streckmittel jedoch so gewählt, dass ein höherer Wirkstoffgehalt vorgetäuscht und/oder eine Wirkungsverstärkung/ -verlängerung hervorgerufen wird.

Im vierten Quartal 2019 waren 45.2 % aller Kokainproben, welche im DIZ oder bei den mobilen Drug-Checkings zur Analyse abgegeben wurden, mit mindestens einer pharmakologisch wirksamen Substanz gestreckt. Am Häufigsten wurde Levamisol (38.4 % der Proben) analysiert. Oft wurde auch Koffein (6.8 %), Lokalanästhetika (5.0 %) und Phenacetin (4.1 %) analysiert.

Grafik 1 zeigt die Verteilung der analysierten Kokainproben im vierten Quartal 2019:

Den vollständigen Bericht findest du hier...

Europäischer Drogenbericht: Trends und Entwicklungen im 2019

09.01.2020 von Saferparty

Der neue Drogenbericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) zu Trends und Entwicklungen im 2019 ist da!

Den vollständigen Bericht findet ihr hier

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Aktuelles

17.09.2020

Informationen zu synthetischen Cannabinoiden

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Warnungen

Warnung: Cannabis mit synthetischen Cannabinoiden

18.09.2020

Bei dieser als THC-haltiges Cannabis verkauften Probe handelt es sich um eine Falschdeklaration. Dieses höchstwahrscheinlich legal produzierte "CBD-Cannabis", wurde im Nachhinein mit synthetischen Cannabinoiden versetzt, um es trügerisch als THC-haltiges Cannabis verkaufen zu können. Neben Cannabidiol (CBD) und einer geringen Menge THC (Tetrahydrocannabinol), bei welchen es sich um natürlich vorkommende Cannabinoide handelt, wurde das synthetische Cannabinoid MDMB-4en-PINACA detektiert.

Werden synthetische Cannabinoide, wie in diesem Fall, als THC-haltiges Cannabis verkauft, kann dies schnell zu riskanten Überdosierungen und/oder starken, oft gesundheitlich bedenklichen Nebenwirkungen führen. Verstärkt wird dieser Effekt durch die teilweise sehr ungleichmässige Verteilung der Cannabinoide auf den Blüten.

Die detaillierte Warnung findet ihr hier...

Alle Warnungen

Agenda

DIZ während Corona-Krise:

Jeden Dienstag: 16.00-19.00 Uhr

Jeden Freitag: 17:00-19:00 Uhr

Bitte folgende Anweisungen beachten, um eine Substanz analysieren lassen zu können: https://saferparty.ch/DIZ

Nächste mobile Drug-Checking Einsätze:

Werden an dieser Stelle zu gegebener Zeit bekannt gegeben.