Aktuelles

2020

Mobiles Drug-Checking im Kosmos

21.01.2020 von Saferparty

Am Samstag, den 25. Januar 2020, sind wir mit unserem mobilen Labor und unserem Beratungsstand an der subsTANZ im Kosmos. Kommt vorbei um eure Pillen, Pulver und Filze analysieren zu lassen. Wie immer anonym und kostenlos!

Kokain Auswertung 4. Quartal 2019

15.01.2020 von Saferparty

Im vierten Quartal 2019 (Oktober bis Dezember) wurden im Drogeninformationszentrum (DIZ) und bei den mobilen Drug-Checkings 219 als Kokain deklarierte Proben zur Analyse abgegeben.

Risikoeinschätzung: Der Konsum von Kokain birgt grundsätzlich das Risiko starker gesundheitsgefährdender Nebenwirkungen (Schlafstörungen, Gereiztheit, Aggressivität, Angst- und Wahnzustände, Depression etc.) sowie ein grosses Risiko einer psychischen Abhängigkeit! Hinzu kommt ein schwer abschätzbares Gesundheitsrisiko durch das häufige Auftreten von pharmakologisch wirksamen Streckmitteln. Dabei handelt es sich weniger um akute Nebenwirkungen, sondern vor allem um Langzeitfolgen.

Neben den oft vorkommenden Streckmitteln stellt auch der stark schwankende Kokaingehalt ein oft unterschätztes Konsumrisiko dar; je höher der Kokaingehalt, desto grösser die Gefahr einer Überdosierung. Kokain führt in hohen Dosen zu einer starken Belastung für den Herz-Kreislauf und kann unter gewissen Umständen und körperlichen Voraussetzungen einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen. Kokain Safer Use.

Wirkstoffgehalt: Der durchschnittliche Wirkstoffgehalt der im DIZ und bei den mobilen Drug-Checkings getesteten Kokainproben betrug im vierten Quartal 2019 76.0 % Kokain*HCl. Der Wirkstoffgehalt der analysierten Kokainproben variierte stark und lag zwischen 0.3 % und 96.8 % Kokain*HCl.

Pharmakologisch wirksame Streckmittel: Bei Kokain handelt es sich oftmals um ein Gemisch aus Kokain und einem oder mehreren Streckmitteln. Ein Teil dieser Streckmittel ist pharmakologisch nicht relevant (z. B. Laktose, Stärke, Zellulose). Diese haben keine zusätzlichen psychischen und/oder physischen Auswirkungen bei der Konsumation. Häufig werden die Streckmittel jedoch so gewählt, dass ein höherer Wirkstoffgehalt vorgetäuscht und/oder eine Wirkungsverstärkung/ -verlängerung hervorgerufen wird.

Im vierten Quartal 2019 waren 45.2 % aller Kokainproben, welche im DIZ oder bei den mobilen Drug-Checkings zur Analyse abgegeben wurden, mit mindestens einer pharmakologisch wirksamen Substanz gestreckt. Am Häufigsten wurde Levamisol (38.4 % der Proben) analysiert. Oft wurde auch Koffein (6.8 %), Lokalanästhetika (5.0 %) und Phenacetin (4.1 %) analysiert.

Grafik 1 zeigt die Verteilung der analysierten Kokainproben im vierten Quartal 2019:

Den vollständigen Bericht findest du hier...

Ecstasy/MDMA-Konsumenten als Studienteilnehmer gesucht

10.01.2020 von Saferparty

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie zu den möglichen Folgen des Substanzkonsums Teilnehmer, die regelmässig Ecstasy/MDMA konsumieren. Ziel der Studie ist es, die Impulskontrolle und die soziale Wahrnehmung, sowie neurochemische Prozesse von Ecstasy-Konsumenten zu untersuchen.

Mehr Infos findest du hier...

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Europäischer Drogenbericht: Trends und Entwicklungen im 2019

09.01.2020 von Saferparty

Der neue Drogenbericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) zu Trends und Entwicklungen im 2019 ist da!

Den vollständigen Bericht findet ihr hier

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21.01.2020

Mobiles Drug-Checking im Kosmos

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Warnungen

Warnung: 4-Chloro-N,N-Dimethylcathinon verkauft als Methylon

17.01.2020

Diese als Methylon deklarierte Probe enthielt kein Methylon, sondern 4-Chloro-N,N-Dimethylcathinon.

4-Chloro-N,N-Dimethylcathinon ist von der Struktur her verwandt mit 4-Chloramphetamin. 4-Chloramphetamin ist ein Amphetaminderivat und bewirkt die Ausschüttung der Neurotransmitter Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Anhand von Tierversuchen wurde bei 4-Chloramphetamin eine sehr hohe Neurotoxizität nachgewiesen. Daher wurden weitere wissenschaftlichen Studien (4-Chloramphetamin wurde als Antidepressivum untersucht) eingestellt.

Bei 4-Chloro-N,N-Dimethylcathinon wird aufgrund der strukturellen Verwandtschaft zu 4-Chloramphetamin eine hohe Neurotoxizität vermutet. Es gibt bis anhin keine wissenschaftlichen Erkenntnisse zu 4-Chloro-N,N-Dimethylcathinon betreffend Risiken, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen.

Vom Konsum dieser Substanz wird dringend abgeraten! 

Bei Pulvern und Kristallen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen; auch diese deshalb unbedingt vor dem Konsum analysieren lassen!

Mehr Infos...

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Agenda

DIZ:

Jeweils Dienstags und Freitags können im DIZ Substanzen zur Analyse abgegeben werden.

Öffnungszeiten Dienstag: 17:30 Uhr - 20:30 Uhr

Öffnungszeiten Freitag: 17:30 Uhr - 19:30 Uhr 

Nächstes mobiles Drug-Checking:

Am Samstag, den 25. Januar 2020, sind wir mit unserem mobilen Labor und unserem Beratungsstand an der subsTANZ im Kosmos.