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Stand 11.06.2018 | Version 1.0

Aktuelles

17.07.2018

Neues Angebot im DIZ: Konsumreflexion

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Warnungen

Vorsicht: Kokain mit hohem Wirkstoffgehalt und Streckmitteln im ersten Halbjahr 2018

17.07.2018

Im ersten Halbjahr 2018 sind im Drogeninformationszentrum (DIZ) 411 als Kokain deklarierte Proben abgegeben und analysiert worden.

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Risikoeinschätzung:  Der Konsum von Kokain birgt grundsätzlich das Risiko starker gesundheitsgefährdender Nebenwirkungen sowie ein grosses Risiko einer psychischen Abhängigkeit!

Hinzu kommt ein schwer abschätzbares Gesundheitsrisiko durch das häufige Auftreten von Levamisol als pharmakologisch wirksames Streckmittel. Dabei handelt es sich weniger um akute Nebenwirkungen, sondern v.a. um Langzeitfolgen wie unter anderem eine Schwächung des Immunsystems. Neben Levamisol stellt der stark schwankende Kokaingehalt ein oft unterschätztes Konsumrisiko dar. Je höher der Kokaingehalt, desto grösser die Gefahr einer Überdosierung. Hochdosiertes Kokain stellt eine starke Belastung für den Herz-Kreislauf dar und kann unter gewissen Umständen und körperlichen Voraussetzungen einen Herzinfarkt oder Hirnschlag auslösen.

Wirkstoffgehalt: Der durchschnittliche Wirkstoffgehalt der im DIZ getesteten Kokainproben betrug im ersten Halbjahr 2018 79.5% Kokain*HCl. Der Wirkstoffgehalt der analysierten Proben variierte stark und lag zwischen 4.9% und 100% Kokain*HCl.

Pharmakologisch wirksame Streckmittel: Bei Kokain handelt es sich sehr oft um ein Gemisch aus Kokain und einem oder mehreren Streckmitteln. Ein Teil dieser Streckmittel ist pharmakologisch nicht relevant (z. B. Laktose, Stärke, Zellulose). Diese haben keine zusätzlichen psychischen und/oder physischen Auswirkungen bei der Konsumation. Häufig werden die Streckmittel jedoch so gewählt, dass ein höherer Wirkstoffgehalt vorgetäuscht und/ oder eine Wirkungsverstärkung/ -verlängerung hervorgerufen wird. 2018 waren 29.9% aller Kokainproben, welche im DIZ abgegeben wurden, mit mindestens einer pharmakologisch relevanten Substanz gestreckt. Am Häufigsten wurde Levamisol (21.1% der Proben) und Phenacetin (5.1%) beigemischt. Weitere gängige Streckmittel waren Lokalanästhetika und Koffein.

Die ausführlichen Informationen zu den häufigsten im ersten Halbjahr 2018 analysierten pharmakologisch relevanten Streckmitteln in Kokain und deren Risiken und Wirkungsbeeinflussung findet ihr hier...

Alle Warnungen

Agenda

DIZ:

Jeweils Dienstags und Freitags können im DIZ Substanzen zur Analyse abgegeben werden.

Öffnungszeiten Dienstag: 17:30 Uhr - 20:30 Uhr

Öffnungszeiten Freitag: 17:30 Uhr - 19:30 Uhr 

Nächstes mobiles Drug-Checking:

Am Samstag, den 30. Juni 2018, sind wir mit Infostand und Labor an der Rakete im Hive.