Weiterführende Hilfe

Eine Beratung per Mail hat viele Vorteile, jedoch sind ihr auch Grenzen gesetzt. Insbesondere Suchtprobleme begründen sich aufgrund tieferer Ursachen. Diese lassen sich nur mit längerfristigen therapeutischen Massnahmen ergründen und behandeln. Oft bringen Abhängigkeiten und Suchtprobleme zudem weitere Probleme mit sich (Schulden, Arbeitslosigkeit, etc.)

Ambulante und stationäre Therapie und Lebenshilfe

Psychotherapeutische Behandlung: In der Psychotherapie werden aktuelle Probleme, aber auch schon länger bestehende Belastungen besprochen. Die Behandlung kann kurzfristig sein oder länger dauern. Häufig geht es um sich im Alltag wiederholende Verhaltensmuster.

Sozialarbeiterische Unterstützung: Bei Problemen mit der Arbeits-, Lehr- oder Schulsituation, bei Verschuldung, Arbeitslosigkeit und weiteren Schwierigkeiten wird Unterstützung und Begleitung angeboten.

Medikamentöse Behandlung: Es gibt Medikamente mit spezifischer Wirkung, welche bei der Bewältigung von Substanzproblemen helfen können (bspw. bei Kokain und Alkohol). Aber auch eine Behandlung von Komorbiditäten kann bei Substanzproblemen sinnvoll sein.

Wer übernimmt die Kosten?

Viele Soziale Beratungsstellen sind kostenlos. Therapeutische oder medizinische Behandlungen sind jedoch kostenpflichtig. Die Abklärung und Behandlung von Substanzproblemen in einer ärztlich orientierten Anlaufstelle wird von der Grundversicherung der Krankenkasse übernommen. Falls du die Abklärung anonym machen möchtest, ist das in der Regel möglich. Frage nach einem Selbstzahlertarif.

Fachpersonen stehen unter Schweigepflicht und dürfen ohne deine ausdrückliche Einwilligung keine Daten an Dritte weitergeben.

Infos zu Beratungs- und Therapiestellen in deiner Nähe:
Beratungen und Therapieangebote

Aktuelles

08.10.2019

Ecstasy/MDMA-Konsumenten als Studienteilnehmer gesucht

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Warnungen

Warnung: 25B-NBOMe verkauft als LSD

18.10.2019

Dieser Filz enthält kein LSD, sondern eine extrem hohe Dosis 25B-NBOMe (Dosierungen ab 800 µg werden als sehr stark beschrieben) und eine jeweils kleine, kaum wirksame, Dosis MDMA und 2C-B. 25B-NBOMe kann zu Gefässverengungen (Vasokonstriktion) führen und steht im Zusammenhang mit mehreren Todesfällen in Europa. Besonders bedenklich ist, dass die Aufnahme und der Abbau dieser Substanz von Person zu Person sehr unterschiedlich ausfallen kann. 25B-NBOMe wirkt direkter und schneller wenn es sublingual (unter der Zunge) über die Schleimhäute aufgenommen wird. Wenn die Substanz oral (geschluckt) eingenommen wird, kann es zu einer schwächeren und/oder zeitlich verzögerten Wirkung kommen. Dadurch besteht, vor allem bei einer Verwechslung mit LSD, ein Überdosierungsrisiko. Aufgrund der schwierigen Handhabung, aber auch da die Substanz kaum erforscht ist, raten wir vom Konsum ab!

Die detaillierten Informationen zu diesem Filz findest du hier...

Alle Warnungen

Agenda

DIZ:

Jeweils Dienstags und Freitags können im DIZ Substanzen zur Analyse abgegeben werden.

Öffnungszeiten Dienstag: 17:30 Uhr - 20:30 Uhr

Öffnungszeiten Freitag: 17:30 Uhr - 19:30 Uhr 

Nächstes mobiles Drug-Checking:

Wird zu gegebener Zeit hier bekannt gegeben.